Die Satzung bildet immer die Grundlage für einen eingetragenen Verein.
Unsere Satzungen sind aufgeteilt in die allgemeine Vereinssatzung sowie die Beitragssatzung.

Vereinssatzung

§ 1 - Name und Sitz, sowie Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen "Freundeskreis Kirmes und Freizeitparks e.V.". Die gültige Kurzform lautet "FKF".
(2) Sitz des Vereins ist Gerlingen
(3) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 - Zwecke und Ziele

(1) Der Verein fördert den Zweck nach §52 Abs.2 AO: Förderung des Brauchtums
(2) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
(3) Der Verein ist international tätig.
(4) Die Zwecke und Ziele des Vereins sind:

  1. Dokumentation und Förderung der Kultur sowie des traditionellen Brauchtums von Volksfesten und Freizeitparks.
  2. Dokumentation und Förderung des Erhaltes der Historie von Fahrgeschäften aller Art.
  3. Förderung des Erhaltes historischer Anlagen.
  4. Durchführung von Veranstaltungen auf Volksfesten sowie in Freizeitparks.
  5. Durchführung von Informationsveranstaltungen über die Tätigkeiten des Vereins.
  6. Förderung der Völkerverständigung durch die Durchführung von Veranstaltungen im Ausland.
Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:
  • die Dokumentation und Publikation der oben genannten Zwecke und Ziele im Sinne der Volksbildung. Die Publikation kann durch das Internet sowie Radio, Fernsehen und Printmedien geschehen.
  • die Unterhaltung eines Archivs, das diese Informationen bereithält.
  • die Sammlung von Spenden, Gewährung von finanzieller Unterstützung aus Eigenmitteln oder der Erbringung von Arbeitsleistung, um den Erhalt historischer Anlagen zu ermöglichen.
  • die internationale Zusammensetzung der Teilnehmer bei Veranstaltungen im Ausland, die in großem Maße zur Völkerverständigung und dem Austausch von Kultur beiträgt.

§ 3 - Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung 1977 (§§ 51ff) in der jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig im Sinne des §55 AO 1977. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 - Mitgliedschaft

§ 4.1 - Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige natürliche Person und und Körperschaft des privaten oder öffentlichen Rechts werden. Im Rahmen einer Familienmitgliedschaft kann nur eine voll geschäftsfähige natürliche Person Hauptmitglied werden, für die anderen Familienmitglieder besteht diese Einschränkung nicht.
(2) Mitglieder des Vereins erkennen diese Satzung als verbindlich an.
(3) Vom Beitritt sind solche Personen ausgeschlossen, deren Bestrebung oder Betätigung im Widerspruch zu den in §2 genannten Zielen steht oder durch deren Beitritt das Ansehen des Vereins geschädigt würde.
(4) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein kann auf schriftlichem oder elektronischem Wege gestellt werden (siehe Begriffsbestimmungen § 13).
(5) Der Aufnahmeantrag kann vom Vorstand aus wichtigem Grund abgelehnt werden. Die Ablehnung bedarf der Schriftform. Eine eventuelle Ablehnung eines Aufnahmeantrags bedarf keiner Begründung, es besteht auch kein Anspruch des Antragstellers auf Begründung der Ablehnung. Gegen die Ablehnung kann der Antragsteller innerhalb einer Frist von einem Monat nach Mitteilung der Ablehnung schriftlich Beschwerde beim Vorstand einreichen. In diesem Fall entscheidet die Mitgliederversammlung bei ihrer nächsten ordentlichen Versammlung über den Aufnahmeantrag.
(6) Die Mitgliedschaft beginnt mit der nachgewiesenen Zahlung des ersten Jahresbeitrags. Die jeweilige Beitragshöhe ergibt sich aus den Maßgaben der Beitragssatzung. Zum Nachweis seiner Mitgliedschaft erhält jedes Mitglied ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr einen Mitgliedsausweis. Bedingung für die Aufnahme ist die Abgabe einer Ermächtigung zum Einzug von Lastschriften, welche den Jahresbeitrag sowie alle weiteren Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein abdeckt.
(7) Der Mitgliedsausweis ist Eigentum des Vereins. Für die genauere Verwendung des Ausweises kann der Vorstand bei Bedarf verbindliche Richtlinien erlassen. Bei Ausschluss aus dem Verein ist der Ausweis unverzüglich abzugeben. Abgelaufene Ausweise können entweder zurückgegeben oder dem Recycling zugeführt werden. Eventuell anfallende Kosten für die Rückgabe oder die Entsorgung des Ausweises werden nicht erstattet.
(8) Ehrenmitgliedschaften sind möglich. Alle Vereinsmitglieder haben die Möglichkeit, beim Vorstand Anträge über die Ernennung einer Person zum Ehrenmitglied zu stellen. Ebenfalls kann der Vorstand Personen für die Ehrenmitgliedschaft vorschlagen. Über den Vorschlag zur Verleihung des Ehrenmitgliedsstatus entscheidet der Vorstand. Wird einem Antrag zugestimmt, so entscheidet die nächste Mitgliederversammlung über die endgültige Ernennung zum Ehrenmitglied mit einfacher Mehrheit. Pro Jahr kann höchstens zwei Personen dieser Titel verliehen werden.

§ 4.2 - Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch schriftliche Kündigung der Mitgliedschaft oder durch Ausschluss aus dem Verein. Die Frist für die ordentliche Kündigung der Mitgliedschaft beträgt einen Monat zum Ende des Kalenderjahres. Über die Wirksamkeit einer außerordentlichen (das heißt fristlosen) Kündigung der Mitgliedschaft aus wichtigem Grund hat der Vorstand zu entscheiden.
(2) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte gegenüber dem Verein. Eine Rückerstattung der Beiträge ist ausgeschlossen.
(3) Beendet ein Mitglied seine Beitragszahlung, so kommt diese Maßnahme einer Kündigung der Mitgliedschaft gleich. Von der Zahlung des bereits fälligen Beitrages wird das Mitglied dadurch nicht entbunden. Letzter Zahlungstermin ist jeweils der 15.03. des laufenden Jahres. Das in Verzug befindliche Mitglied ist vor dem Einleiten der Beendigung der Mitgliedschaft darüber schriftlich zu informieren. Für den Einzelfall entscheidet der Vorstand über die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens.
(4) Das Ausschlussverfahren gegen ein Mitglied ist auf Beschluss des Vorstands einzuleiten. Es ist anzuwenden, wenn das Mitglied in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstoßen hat, wobei als ein Grund zum Ausschluss auch Schädigungen anderer Vereinsmitglieder im Rahmen von Vereinsveranstaltungen gilt. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung von Seiten des Vorstands Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Dies kann in einem persönlichen Gespräch oder in schriftlicher Form geschehen. Es liegt im Ermessen des Vorstands, das Mitglied nach der Stellungnahme lediglich abzumahnen und das Verfahren einzustellen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von sechs Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft mit Ablauf der Frist als beendet gilt.

§5 - Beiträge, Mitgliederpflichten und Strafen

(1) Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung (§ 9). Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine 2/3-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Vereinsmitglieder erforderlich.
(2) Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
(3) Einzelheiten der Beitragsbemessung sind der Beitragssatzung zu entnehmen.
(4) Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich stets so zu verhalten, dass dem Verein im Außenverhältnis kein Nachteil entsteht oder er im Ansehen geschädigt wird. Ferner haben die Mitglieder dafür Sorge zu tragen, dass durch ihr Verhalten auch im Innenverhältnis keine erheblichen Störungen innerhalb des Vereins(lebens) oder zwischen den Mitgliedern entstehen.
(5) Bei Zuwiderhandlungen gegen (4) kann der Vorstand Strafen verhängen.
Folgende Strafen sind zulässig:

  • Abmahnung
  • Verwarnung
  • Verbot, an Vereinsveranstaltungen teilzunehmen
  • Ausschluss nach §4.2(4)
Die Strafen können auch nebeneinander verhängt werden. Außerdem sind erzieherische Maßnahmen zulässig (z.B. Auflagen und Bußen).
(6) Mitglieder müssen dafür sorgen, dass sie ihrer Pflicht zur Beitragszahlung und Bezahlung von Vereinsleistungen innerhalb der jeweils vorgegebenen Fristen nachkommen. Geschieht dies nicht, haben sie bis zur vollständigen Zahlung der fälligen Rechnung keine Ansprüche gegen den Verein auf Erbringung von weiteren Vereinsleistungen. Der Verein kann Forderungen auf Verzugskosten gegen das Mitglied geltend machen ebenso wie Verzugszins in der vom BGB festgesetzten Höhe.

§ 6 - Organe

Die Organe des Vereins sind:
(1) der Vorstand
(2) die Mitgliederversammlung
(3) die Bereichsleiterversammlung

§ 7 - Der Vorstand

§ 7.1 - Bildung und Zusammensetzung

(1) Der Vorstand wird auf der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Es wird grundsätzlich eine geheime Abstimmung durchgeführt.
(2) Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus mindestens vier und höchstens sechs Personen. Im einzelnen sind dies folgende Positionen:

  • 1. Vorsitzender,
  • 2. Vorsitzender,
  • Schriftführer,
  • Kassenwart,
  • Beisitzer (optional),
  • Beisitzer (optional).
Über die Anzahl (kein, ein oder zwei) der Beisitzer entscheidet die Mitgliederversammlung.
Mitglieder des Vorstands müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
(3) Ein Beisitzer soll einen bestimmten Verantwortungsbereich betreuen, der thematisch abgegrenzt ist. Dieser Verantwortungsbereich kann flexibel vom Vorstand benannt werden. Die jeweilige Funktion eines Beisitzers ist allen Vereinsmitgliedern über ein offizielles Bekanntmachungsorgan des Vereins mitzuteilen, sofern seine Funktion nicht schon Bestandteil der Wahl des jeweiligen Beisitzers war.
(4) Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich. Eine Nachwahl für die laufende Amtsperiode ist jederzeit möglich.
(5) Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Außenverhältnis solange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.

§ 7.2 - Beschlussfassung

(1) Eine Vorstandssitzung kann vom ersten oder zweiten Vorsitzenden gleichberechtigt einberufen werden. Sie muss jedoch einberufen werden, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstands dies wünschen und allen anderen Vorstandsmitgliedern satzungsgemäß mitteilen. Sie muss mindestens einmal im Jahr erfolgen.
(2) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn satzungsgemäß geladen wurde und mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse müssen dem Restvorstand unverzüglich mitgeteilt werden.
(3) Über die Beschlüsse des Vorstands sind Protokolle anzufertigen, in die jedes Vereinsmitglied ein Einsichtsrecht hat.
(4) Für die Vorstandssitzung und die Beschlussfassung findet § 13, Ziff.3, 5 Anwendung.

§ 7.3 - Rechte und Pflichten

(1) Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden und er sorgt für deren Ausführung.
(2) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet dessen Vermögen. Er hat alle Aufgaben des Vereins zu erfüllen, die nicht satzungsgemäß anderen Vereinsorganen übertragen sind.
(3) Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zur Vertretung des Vereins berechtigt sind der 1. und 2. Vorsitzende sowie der Kassenwart jeweils allein. Die anderen Vorstandsmitglieder sind jeweils zu zweit vertretungsberechtigt.
(4) Der Vorstand hat mindestens einmal jährlich einen Rechenschaftsbericht an die Mitgliederversammlung zu erstatten.
(5) Der Vorstand entscheidet im Besonderen über folgende Aufgaben:

  1. Grundsatzfragen der Vereinspolitik,
  2. Art und Umfang der Maßnahmen gemäß § 2,
  3. Festsetzung der Beitragsanteile für Reisen und Treffs im Rahmen des Haushaltsplanes,
  4. Bewilligung von außerordentlichen Ausgaben der Vereinskasse,
  5. Festsetzung der Höhe von Erstattungen,
  6. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer und Bereichsleiter.

§ 7.4 - Hilfspositionen und Arbeitsgruppen

(1) Der Vorstand hat die Möglichkeit für bestimmte Funktionen oder Aufgaben im Verein Hilfspositionen zu schaffen. Diesen Positionen sollen Aufgaben übertragen werden, die kurz- bis mittelfristig anfallen. Bei langfristig anfallenden Tätigkeiten hat der Vorstand die Möglichkeit eine Hilfsposition in das Amt eines Fachbereichsleiters gemäß § 8.2 zu überführen. Für jede Hilfsposition ist vom Vorstand eine Tätigkeitsbeschreibung zu erstellen.
(2) Eine Hilfsposition ist vereinsöffentlich auszuschreiben. Die Ausschreibung und die Bewerbung hierauf erfolgt formlos. Aus den eingegangenen Bewerbungen wählt der Vorstand verbindlich einen Kandidaten aus.
(3) Hilfspositionen sind gegenüber dem Vorstand berichtspflichtig. Einer Hilfsposition kann eine Arbeitsgruppe zugeordnet werden. Die Hilfsposition übernimmt dann automatisch die Arbeitsgruppenleitung.

§ 8 - Bereichsleiter

§ 8.1 - Regionalleiter

(1) Der Vorstand kann für bestimmte geographische Gebiete, Unternehmen oder Gruppierungen die Notwendigkeit des Postens eines Regionalleiters feststellen. Die Regionalleiter werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung per Beschluss bestätigt. Ihre Amtsdauer beträgt 1 Jahr und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn der Vorstand oder die Mitgliederversammlung sie nicht durch Beschluss abberufen. Regionalleiter erstatten dem Vorstand in unregelmäßigen Abständen, mindestens aber einmal pro Kalenderjahr, Bericht über ihre Tätigkeit.
(2) Ist ein Regionalleiter für ein geographisches Gebiet bestimmt, ist er in seiner Region der Ansprechpartner für Betreiber von Freizeitparks und Schausteller, die nicht schon von einem anderen Regionalleiter betreut werden, sowie verantwortlich für alle weiteren Belange nach Maßgabe einer vom Vorstand zu erstellenden Tätigkeitsbeschreibung. In diesem Sinne koordiniert er auch die Aktivitäten des Vereins in dieser Region. Gegebenenfalls hat er sich mit einem entsprechenden Regionalleiter oder Fachbereichsleiter bezüglich überschneidender Aktivitäten abzusprechen.
(3) Ein Regionalleiter hat bei Vorstandssitzungen Anwesenheits- und Rederecht, sofern Themen seines Verantwortungsbereichs behandelt werden. Er hat kein individuelles Stimmrecht bei Vorstandssitzungen.

§ 8.2 - Fachbereichsleiter

(1) Der Vorstand kann für bestimmte thematische Bereiche die Notwendigkeit des Postens eines Fachbereichsleiters feststellen. Die Fachbereichsleiter werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung per Beschluss bestätigt. Ihre Amtsdauer beträgt 1 Jahr und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn der Vorstand oder die Mitgliederversammlung sie nicht durch Beschluss abberufen. Fachbereichsleiter dürfen nicht Mitglied des Vorstands sein, erstatten diesem jedoch in unregelmäßigen Abständen, mindestens aber einmal pro Kalenderjahr, Bericht über ihre Tätigkeit.
(2) Ein Fachbereichsleiter ist in seinem Fachgebiet der Ansprechpartner für Externe und Mitglieder. Er koordiniert die Aktivitäten des Vereins, die thematisch mit seinem Aufgabenbereich verbunden sind, nach Maßgabe einer vom Vorstand zu erstellenden Tätigkeitsbeschreibung. Sollte sich ein Fachbereich mit den Aufgaben eines Regionalleiters überschneiden, so sind die Verantwortlichkeiten in der Tätigkeitsbeschreibung neu zu regeln. Diese Neuregelung ist dann auch für den/die entsprechenden Regionalleiter verbindlich.
(3) Ein Fachbereichsleiter hat bei Vorstandssitzungen Anwesenheits- und Rederecht, sofern Themen seines Verantwortungsbereichs behandelt werden. Er hat kein individuelles Stimmrecht bei Vorstandssitzungen.

§ 8.3 - Bereichsleiterversammlung

(1) Eine Bereichsleiterversammlung kann jederzeit nach Absprache von mindestens zwei Bereichsleitern einberufen werden. Es muss von diesen mit einer Frist von einer Woche schriftlich oder per E-Mail eingeladen werden.
(2) Der Bereichsleiterversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Sie ist beschlussfähig, wenn satzungsgemäß geladen wurde und mindestens die Hälfte der Bereichsleiter anwesend ist. Die Beschlüsse müssen nicht anwesenden Bereichsleitern unverzüglich mitgeteilt werden.
(3) Über die Beschlüsse der Bereichsleiterversammlung sind Protokolle anzufertigen, in die jedes Vereinsmitglied ein Einsichtsrecht hat.
(4) Per Beschluss der Bereichsleiterversammlung kann eine Eingabe beim Vorstand gemacht werden, die dann bei der nächsten Vorstandssitzung behandelt werden muss. Die Bereichsleiterversammlung kann zu dieser Vorstandssitzung bis zu zwei Vertreter entsenden, um die im Beschluss gefassten Interessen zu vertreten. Die entsandten Bereichsleiter haben bei dieser Sitzung Stimmrecht, sofern es die von der Bereichsleiterversammlung gemachte Eingabe betrifft. Ihre gemeinsam abgegebene Stimme zählt bei der Beschlussfassung doppelt.
(5) Für die Bereichsleiterversammlung und die Beschlussfassung findet § 13, Ziff.3,5 Anwendung.

§ 9 - Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung setzt sich aus allen ordentlichen Mitgliedern zusammen. Ordentliche Mitglieder sind alle Einzelmitglieder, Haupt-, Familienmitglieder und Ehrenmitglieder sowie Körperschaften. Jedem ordentlichen Mitglied steht eine Stimme zu.
(2) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens 10 Prozent der Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe eines Grundes verlangen.
(4) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich oder per E-Mail durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung. Die Einladung per E-Mail ist dann zulässig, wenn das einzelne Mitglied diesem vorher nicht schriftlich widerspricht und dem Verein seine E-Mail-Adresse mitgeteilt hat. Für die Aktualität und Erreichbarkeit dieser E-Mail-Adresse ist das Mitglied verantwortlich. Eine Kopie der E-Mail Einladung ist in Schriftform vom Vorstand aufzubewahren. Bei E-Mails mit mehreren Empfängern ist eine Kopie pro Mailing als Beleg ausreichend.
(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn satzungsgemäß geladen wurde.
(6) Die Mitgliederversammlung als oberstes Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Besonderen über:

  1. Genehmigung des Haushaltplans für das laufende Geschäftsjahr,
  2. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstands und dessen Entlastung,
  3. Wahl des Vorstands,
  4. Bestätigung der Bereichsleiter,
  5. Beschluss der Beitragssatzung und Festlegung der Beitragshöhe,
  6. Widerspruch eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss,
  7. Widerspruch eines Antragstellers gegen die Ablehnung seines Aufnahmeantrags in den Verein,
  8. Beschlüsse über Satzungsänderung und Vereinsauflösung.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder. Ausnahmen bilden Versammlungen in denen über die Änderung der Satzung, der Zwecke und Ziele sowie über die Abwahl des Vorstands entschieden wird. Hierfür ist eine 2/3-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 10 - Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Protokollführer der Sitzung sowie dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Eine Ausnahme bildet die Anwendung des § 13 Abs. 7. Die übrigen Bestimmungen von § 13 finden in jedem Fall Anwendung. Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung igeht nach der Versammlung allen Mitgliedern schriftlich oder per E-Mail zu. Für die Zustellung per E-Mail gelten die Voraussetzungen aus §9.4. Das Protokoll gilt als genehmigt wenn innerhalb von 4 Wochen nach Zugang kein schriftlicher Einspruch beim Vorstand erhoben wurde.

§ 11 - Kassenprüfer

Zwei Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung in Intervallen für zwei Jahre gewählt, wobei jeweils einer im ungeraden und einer im geraden Jahr gewählt wird. Sie überprüfen die Buchführung des Vereins auf rechnerische Richtigkeit und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Ihnen steht das Recht zu, jederzeit Einblick in alle Geschäftsvorgänge des Vereins zu nehmen. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstands sein, müssen jedoch Vereinsmitglieder sein. Eine Wiederwahl ist höchstens zweimal in Folge möglich.

§ 12 - Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die Ankündigung dieser Entscheidung ist in der Einladung zur Mitgliederversammlung aufzuführen. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Bei Auflösung des Vermögens ist Anfallberechtigter: Aktion Mensch e.V., Heinemannstr. 36 in 53175 Bonn. Dieser darf es ausschließlich und unmittelbar zu gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken im Sinne des § 55 der Abgabenordnung 1977 verwenden. Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Fusion mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, geht das Vermögen auf den neuen Rechtsträger über. Die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger muss gewährleistet sein.

§ 13 - Begriffsbestimmungen

(1) Schriftform, schriftlich: Als Schriftform gelten folgende Dokumente: handschriftliche und elektronisch erzeugte Dokumente.
(2) elektronische Datenübermittlung: Zulässige Formen sind: E-Mail, Einträge in vereinseigenen Datenbanken Von den übermittelten Daten ist eine schriftliche Kopie als Beleg aufzubewahren.
(3) Satzungsgemäße Einladung / Einberufung einer Vorstandssitzung oder Bereichsleiterversammlung: Eine Vorstandsitzung oder Bereichsleiterversammlung muss mindestens eine Woche im Voraus einberufen werden. Eine kürzere Einladungsfrist ist nur dann möglich, wenn alle Vorstandsmitglieder bzw. Bereichsleiter sich damit einverstanden erklären. Diese Einverständniserklärung ist schriftlich zu protokollieren. Eine derartige Einverständniserklärung gilt nur für die jeweilige Sitzung und ist nicht allgemeingültig. Die Einladung kann grundsätzlich formlos erfolgen. Zulässige Einladungsmethoden sind: Brief, E-Mail, Fax, offizielle Bekanntmachungsorgane
(4) gestrichen
(5) Abhalten von Vorstandssitzungen, Bereichsleiterversammlungen und Beschlussfassung: Zulässige Formen der Vorstandssitzung und Bereichsleiterversammlung sowie der Beschlussfassung sind: Persönlich, Telefon- und Videokonferenz. Für Vorstandssitzungen gelten zusätzlich noch elektronische Systeme gemäß § 13 Abs. 7. Die Vorschriften gemäß § 7 und § 10 müssen in jedem Falle gewahrt bleiben.
(6) offizielle Bekanntmachungsorgane
Als offizielles Bekanntmachungsorgan für vereinsinterne Themen zugelassen ist die Vereinszeitung sowie der Vereinsnewsletter in elektronischer oder schriftlicher Form. Sie gehen allen Mitgliedern in loser Folge zu. Siehe hierzu auch § 14. Des Weiteren können interne Themen auch im nur für Mitglieder zugänglichen Bereich der Internetseite des Vereins zur Verfügung gestellt werden. (7) zeitversetzte, elektronische Beschlussfassung von Vorstandsentscheidungen Um eine zeitversetzte Diskussion und Beschlussfassung für Vorstandsthemen zu ermöglichen, besteht die Möglichkeit der Nutzung eines internetbasierenden Diskussionsforums. Der Betreiber des Forums muss dafür Sorge tragen, dass ausschließlich berechtigte Personen die in dem Forum aufgeführten Daten sehen und ändern können. Alle gemachten Einträge in eine offene Diskussion müssen mit Datum, Zeit und Name des Eintragenden nachvollziehbar sein. Bei Beschlussfassung ist ein Ausdruck des entsprechenden Diskussionsverlaufs aufzubewahren oder dieser nachträglich schriftlich zu protokollieren. Dieser Ausdruck bzw. das Protokoll ist vom Schriftführer und dem 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 14 - Vereinszeitung

(1) Die Vereinszeitung als offizielles Informations- und Publikationsmedium des Vereins geht jedem Mitglied zu. Ausgenommen sind als Familienmitglied eingetragene Mitglieder, da hier nur ein Exemplar pro Hauptmitglied zugestellt wird. Bei Körperschaften wird die Vereinszeitung entsprechend der Regelung der Beitragssatzung ausgefertigt.
(2) Über die Anzahl der gedruckten Ausgaben der Vereinszeitung entscheidet die Mitgliederversammlung.
(3) Die Einladung zu Mitgliederversammlungen kann über die Vereinszeitung erfolgen, sofern die in § 9 Abs. 4 angegebene Frist eingehalten wird.

Diese Satzung tritt unmittelbar nach ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung in Kraft.

Salzhemmendorf, den 28.06.2014


Beitragssatzung

Präambel

Diese Satzung regelt die Höhe der Mitgliedsbeiträge für Mitglieder des FKF und ist Teil der Vereinssatzung.

§ 1 - Beitragshöhe

(1) Der Jahresbeitrag für Vereinsmitglieder beträgt:

  • Normaler Beitrag: 30€ für Einzelpersonen
  • Familienbeitrag 30€ für das Hauptmitglied, 12€ je weiteres Familienmitglied ab 18 Jahren, 3 € je weiteres Familienmitglied von 12 bis 17 Jahren, Kinder unter 12 Jahren sind beitragsfrei. Familienmitglieder sind Ehe- oder Lebenspartner sowie deren Kinder. Alle Familienmitglieder, mit Ausnahme der Kinder unter 12 Jahren, erhalten einen Mitgliedsausweis. Kindern unter 12 Jahren kann auf Anfrage ein Mitgliedsausweis gegen eine Gebühr von 3€ ausgestellt werden. Jegliche Korrespondenz, einschließlich der Vereinszeitung, wird jedoch nur für das Hauptmitglied angefertigt.
  • 60 € für die Körperschaftsmitgliedschaft, 6€ je personenbezogenem Mitgliedsausweis. Die Körperschaft erhält einen Mitgliedsausweis mit generischem Namen. Dieser ist übertragbar. Jeder Körperschaftsangehörige kann auf Bestellung der Körperschaft einen personalisierten Mitgliedsausweis erhalten, der jährlich bis zum Widerruf oder zur Kündigung der Mitgliedschaft gegen eine Gebühr von 6 Euro erstellt wird. Jedes Körperschaftsmitglied, welches einen persönlichen Ausweis erhält, kann an allen Vereinsveranstaltungen teilnehmen und erhält Zugriff auf den Mitgliedern vorbehaltenen Teil der Internetauftritte. Als Angehörige gelten Personen, die zu der Körperschaft in einem Anstellungs- oder sonstigen, direkten rechtlichen Verhältnis stehen. Jegliche Korrespondenz, mit Ausnahme der Vereinszeitung, wird jedoch nur einmal pro Körperschaft angefertigt. Die Vereinszeitung wird zweimal pro Körperschaft angefertigt.
  • Auslandsmitgliedschaft Mitglieder aus dem Ausland zahlen einen Aufschlag auf den jeweiligen Mitgliedsbeitrag gemäß der folgenden Staffelung: 10€ Europäisches Ausland 25€ International (Normal) 44€ International (Luftpost) Dieser Aufschlag beinhaltet ausschließlich die höheren Portokosten die bei Versendung der Vereinszeitung und sonstiger Korrespondenz ins Ausland entstehen.
(2) Die mit der Aufnahme in den Verein entstehenden Sonderkosten werden dem Mitglied einmalig als Aufnahmegebühr von 6€ belastet. Davon ausgenommen sind Familienmitglieder unter 12 Jahren.
(3) Bei Beginn der Mitgliedschaft ist der Beitrag jahresanteilig zu berechnen (siehe auch Satzung des "FKF" § 4.1, Ziff.6). Hierbei ist der Beitrag ab dem ersten Tag, des auf das Datum des Aufnahmeantrags folgenden Monats zu berechnen.
(4) Eine vorübergehende Beitragsfreistellung auf Antrag ist möglich. Hierüber entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit.
(5) Alle Beiträge sind Mindestbeiträge.

§ 2 - Fälligkeit

(1) Die Beiträge werden auf der Grundlage eines Kalenderjahres berechnet und sind spätestens zu Beginn des neuen Jahres zu entrichten.
(2) Ist ein Mitglied mit der Zahlung des Beitrags länger als vier Wochen in Verzug, kann es durch eine schriftliche Zahlungsaufforderung daran erinnert werden. Eine letzte schriftliche Aufforderung muss jedoch erfolgen, wenn sich das Mitglied länger als acht Wochen in Verzug befindet. Für das weitere Vorgehen ist §4.2 Beendigung der Mitgliedschaft der Satzung des "FKF" anzuwenden.

§ 3 - Änderung der Beitragshöhe

Das Mitglied verpflichtet sich, dem Vorstand Veränderungen seiner Situation, sofern diese eine Änderung der Höhe des Mitgliedsbeitrages nach sich führen, unverzüglich mitzuteilen. Hierfür ist gegebenenfalls ein Nachweis zu erbringen (siehe auch §1 der Beitragssatzung).

§ 4 - Änderung der Beitragssatzung

Änderungen dieser Beitragssatzung sind gemäß § 9 Mitgliederversammlung der Satzung des "FKF" vorzunehmen.

§ 5 - Inkrafttreten

Diese Beitragssatzung tritt unmittelbar nach ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung in Kraft.

Brühl, den 26.04.2014